[Rezension] Ein Tag im Dezember - Josie Silver

Roman


Quelle: Verlagsseite
Verlag: Heyne
Taschenbuch mit 480 Seiten
Übersetzt von Babette Schröder 
ISBN: 978-3-453-42292-6
Erschienen am 08.10.2018
Preis: € 9,99 (D)





Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen





An einem kalten Dezembertag begegnen sich Jack und Laurie auf dem Bahnhof. Nur kurz sehen sie sich, doch beide fühlen sich dem anderen verbunden. Ein paar Sekunden, die alles verändern. Doch erst ein Jahr später sollen sie wiedersehen. Aber tragischer Weise ist Lauries beste Freundin Sarah ausgerechnet mit ihrem Traumprinzen zusammen. Was bleibt, ist Freundschaft, denn Laurie würde sich nie dazwischendrängen. Im Verlauf der nächsten Jahre muss auch Laurie Entscheidungen treffen, doch ihr Herz schlägt einzig für Jack. Aber das muss ein Geheimnis bleiben…  

Josie Silver Roman „Ein Tag im Dezember“ bringt auf unglaublich tragische Art und Weise eine zarte Liebesgeschichte auf das Papier, die zu Tränen rührt und den Leser fesselt und egreift.

Im Mittelpunkt dieser herzlichen Geschichte stehen Jack und Laurie, die abwechselnd die Geschichte präsentieren und so den Leser lebendig an der Erzählung teilhaben lassen.
Laurie James ist ein bodenständiger Mensch, die weiß, dass das Leben kein Ponyhof ist. Sie arbeitet hart, muss aber noch immer Abstriche im Leben machen. Sie möchte gerne als Journalistin arbeiten, doch seit dem Abschluss hängt sie in einer Hotelrezeption fest. Glücklicherweise teilt sie sich mit ihrer besten Freundin Sarah eine Wohnung, die sie erdet und an London bindet.
Jack ist Laurie ähnlich. Auch er möchte beruflich durchstarten, doch er muss sich erst noch seinen Weg in das Radio-Business erarbeiten. Er ist ehrgeizig, höflich und sympathisch. Außerdem ist er von Anfang an in Laurie verliebt, darf das aber nicht sagen, denn er ist mit ihrer besten Freundin liiert.

Die Geschichte beinhaltet ein stetes Auf- und Ab der Gefühle. Zu Beginn wirkt alles noch etwas rosa-rot, doch spätestens, wenn Laurie begreift, dass Jack mit Sarah zusammen ist, wird alles dunkler und tragischer. Im Verlauf der Geschichte durchleben die beiden Hauptakteure eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle, die sie durch ihre persönliche Hölle katapultieren.
Dazu benutzt die Autorin einen sehr angenehmen und flüssigen Erzählstil. Sie schafft es mühelos und mit genau den richtigen Worten, die Kulisse lebendig zu halten und den Leser an die Seiten zu fesseln. Es bereitet Freude, am Leben von Jack und Laurie teilzunehmen und sie die Veränderungen im Verlauf der Jahre mitzuverfolgen.

Eine zuckersüße Liebesgeschichte, dich mich geflasht hat!

Mein persönliches Fazit:
So toll, dass ich eigentlich viel lieber weiterlesen möchte! Wie kann denn jetzt Schluss sein, nachdem ich eine Ewigkeit mit den beiden mitgefiebert habe! Doch bevor ihr nun einen Schock bekommt, das Ende ist wirklich perfekt gewählt, denn der Abschluss ist nicht kitschig, sondern absolut perfekt und ergreifend. Mich hat das Werk großartig unterhalten und ich habe es tatsächlich innerhalb weniger Stunden verschlungen. Die Worte der Autorin haben mich mitgerissen und ich habe mich ein wenig in Jack und Laurie verliebt. Ihre Schicksale sind mit nahgegangen und ab und an musste ich ein Tränchen verdrücken, denn ihre Geschichte beinhaltet viele Höhen und Tiefen. Nicht alles läuft am Schnürchen, beide müssen einige Hürden überwinden, die sie prägen und erwachsen werden lassen. Von mir gibt es auf jeden Fall eine große Leseempfehlung für dieses Werk, das mich tief berührt hat!


Wenn ihr mehr über das Buch erfahren wollt, dann besucht doch mal die Verlagsseite.
Ein Klick, der sich lohnt. Viel Freude. 

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