[Rezension] SOLO - Jules Saint-Cruz

Tunes of Passion


Quelle: Verlagsseite
Verlag: Feelings (Droemer Knaur)
Taschenbuch mit 250 Seiten
Erschienen am 01.12.2017
ISBN: 978-3-426-21639-2
Preis: € 12,99 (D)





Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen





Judith ist eine erfolgreiche Cellistin und bei San Francisco Orchestra sehr beliebt. Doch nachdem ihr Exfreund sie betrogen hat, braucht sie eine Veränderung. Kurzerhand zieht sie nach Seattle und versucht sich dort als Cello-Lehrerin. Aber auch das scheint sie nicht zu fordern. Als sie von einer Band hört, die einen Cellisten suchen, macht sie sich auf zum Vorspielen. Aber dort wird nur ein Mann als Cellist gesucht. Kurzerhand verwandelt sich Judith zu Jude und wird von der Band engagiert. Aber was geschieht, wenn sie plötzlich mehr für den smarten Leadsänger Lee B. Driver empfindet? Gibt es eine Chance für die Liebe und für Judith Traum?

„SOLO – Tunes of Passion“ ist das neuste Werk von Autorin Juliane Käppler, die dieses Buch unter ihrem Pseudonym Jules Saint-Cruz veröffentlicht hat. Vielen Lesern ist sie bereits durch ihre gefühlvollen Romane bekannt, die stets voller Dramatik, Romantik und Spannung beherrscht werden. So auch in diesem Buch, welches sich mit Judith und Lee beschäftigt.

Judith ist die Hauptfigur dieser Geschichte. Sie ist Anfang zwanzig und stammt aus sehr guten Hause. Sie hat ihr Leben dem Cello-Spiel gewidmet und nie etwas anderes in Betracht gezogen. Doch nach der Trennung von ihrem Freund Andrew ist sie bereit, neue Wege zu beschreiten. Als sie die Chance erhält, in der Band SOLO als Cellist dabei zu sein, zögert sie nicht und schlüpft prompt in die Rolle des Jungen Jude.

Lee ist ein komplexer Charakter, der sich nur schwer in Worten beschreiben lässt. Vordergründig ist er oberflächlicher Sänger, der eher mürrisch auf den Leser wirkt. Doch hinter seiner Fassade versteckt sich ein zutiefst verletzter junger Mann, der sich wiederfinden muss. Glücklicherweise erhält er durch Judith die Möglichkeit dazu über seinen Horizont hinauszublicken. 

Die Handlung ist vielschichtig und liebenswert gestaltet worden. Was zunächst nach einer recht simplen Liebesgeschichte ausschaut, entwickelt sich rasant zu einem echten Drama. Hier spielen die Gefühle verrückt und sowohl leidenschaftliche, als auch romantische Momente wechseln sich ab. Die Autorin bringt die Emotionen aller Beteiligten großartig zu Papier und lässt so die Geschichte zu einem wahren Page-Turner heranreifen.


SOLO – Ein Werk, die mich begeistert hat.

Mein persönliches Fazit:
Es ist schon komisch, doch als ich dieses Werk begonnen habe, hatte ich zuvor das Buch „Nocturne – Prelude“ von Charles Sheehan-Miles beendet, welches sich ebenfalls mit dem klassischen Cello-Spiel auseinandergesetzt hat. Da ich von Charles weiß, dass seine Werke immer recht anspruchsvoll gestaltet sind, hatte ich eine enorm hohe Erwartungshaltung an dieses Buch. Und was soll ich sagen? Jules Saint-Cruz hat mich restlos begeistert, denn diese Geschichte hat nicht nur viel Authentizität versprüht, sondern auch Sympathien und Gefühle geweckt.

Die Autorin schafft es hervorragend, durch ihre bewegenden Worte eine herzliche Atmosphäre zu erzeugen und die Charaktere zum Leben zu erwecken. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich mit Judith und Lee gelitten und mich für sie gefreut. Beide Protagonisten sind mir richtig ans Herz gewachsen und ich bin noch immer geflasht von der zarten Liebesgeschichte, die mich emotional bewegt hat. Deshalb gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

Wenn ihr mehr über das Buch erfahren wollt, dann besucht doch mal
die Verlagsseite. Ein Klick, der sich lohnt. Viel Freude.

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