[Rezension] Riders - Veronica Rossi

Schatten und Licht

Quelle: Verlagsseite
Verlag: FISCHER FJB
Übersetzt von Franca Fritz und Heinrich Koop
Klappenbroschur mit 528 Seiten
ISBN 978-3-8414-0223-3
Erschienen am 24.08.2017
Preis: € 16,99 (D)



Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen




Nach einem missglückten Fallschirmsprung stirbt Gideon Blake an den Folgen seiner Verletzungen. Doch schon kurze Zeit später ist er wieder lebendig und seine Wunden heilen über Nacht. Zusätzlich trägt er mit einem Mal ein Armband, welches sich nicht entfernen lässt.
Als sich die junge Daryl mit Gideon in Verbindung setzt, erklärt sie ihm, dass er eine Inkarnation eines der vier Apokalyptischen Reiters sei. Das alles erscheint ihm zu viel, doch schon bald muss er erkennen, dass es Wesen gibt, die mächtiger sind als alles, was er bisher gekannt hat. Das Abenteuer seines Lebens beginnt.

Autorin Veronica Rossi ist vielen Lesern bereits durch ihre Werke der „Aria und Perry Trilogie“ bekannt. Mit „Riders – Schatten und Licht“ hat sie einen neuen fantasievollen Pfad bestritten, der sich mit dem jungen Gideon Blake und seinen Freunden beschäftigt.

Wie bereits erwähnt, ist Gideon in dieser Geschichte die zentrale Figur, denn aus seiner Sicht wird der Leser durch die Handlung geführt. Spannend ist es mitzuerleben, dass der Leser nur durch Rückblenden während eines Verhörs von Gideon durch den Aufbau der Geschichte geleitet wird. Also weiß der Interessierte, dass nicht alles so laufen wird, wie geplant, kann aber die Situation noch nicht einschätzen. Das macht aus diesem Leseereignis ein richtiges Abenteuer.

Der Erzählstil von Autorin Veronica Rossi ist lebendig und modern. Mittels Gideons Figur bringt sie den Protagonisten authentisch zu Papier. Zusätzlich verfügt Frau Rossi über das Talent, ihre Ideen sehr präzise umzusetzen und kann so eine facettenreiche Kulisse entstehen lassen, die sich bildlich in die Handlung einfügt. Also sind die Grundsteine für einen guten Roman hiermit gelegt.

Da Gideon Blake der Hauptcharakter der Geschichte ist, bildet er auch das Fundament, mit dem sich alle Handlungsstränge messen lassen. Er ist die feste Größe und durch seine Augen werden die Erlebnisse beschrieben. Manchmal etwas sehr jugendhaft, doch dann auch wieder recht erwachsen und überlegt, reagiert der junge Mann, der selbst noch nicht weiß, was eigentlich mit ihm passieren wird. Dabei ist er liebenswert und persönlich, ein netter Mensch, der das Herz des Lesers schnell erreicht und so für viele Sympathiepunkte sorgt.

„Riders – Schatten und Licht“ baut sich logisch auf. Ganz langsam wird die Erzählung in die richtige Richtung gelenkt und bringt so alle nötigen Fakten auf den Tisch. Dabei lässt die Autorin sich allerdings genügend Zeit, damit auch alle Leser bei der Handlung am Ball bleiben können. Die Spannung steigt dabei ganz behutsam an und endet in einem großen Finale, das den Leser fast sprachlos zurücklässt.

Fantasy vom Feinsten!

Mein persönliches Fazit:
Das Buch hat mich vollkommen begeistert. Es ist spannend, dramatisch und überraschend. Zusätzlich hat die Autorin ein paar actionreiche Szenen miteingebaut, die für Dynamik und Aufregung sorgen. Es ist eine absolut gelungene Mischung aus einer großartigen Handlung, einem nahezu perfekten Protagonisten und einer cleveren Story. Wer also Lust hat, sich von einer fantasievollen Geschichte begeistern zu lassen, sollte hier unbedingt zugreifen. Ich kann es jedem nur empfehlen.

Wenn ihr mehr über das Buch erfahren wollt, dann besucht doch mal
die Verlagsseite. Ein Klick, der sich lohnt. Viel Freude.

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