[Rezension] Lover to go - Caitlin Daray

Gay-Romance
Quelle: Verlagsseite

Verlag: Cursed Verlag
eBook mit ca. 490 Seiten
Erschienen am 07.10.2017
Preis: € 8,99 (D)




Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen





Dylan geht es echt beschissen. Gerade erst hat sein Freund mit ihm Schluss gemacht und ist verschwunden. Damit kommt er überhaupt nicht klar. Auch auf der Arbeit spüren seine Kollegen, dass etwas nicht stimmt. Dabei muss er im Coffeeshop konzentriert arbeiten, denn das Publikum möchte den besten Kaffee haben. Alles geht schief, bis sein Chef Jeremy ihn aus heiterem Himmel küsst und mit einem Mal ist alles anders...

Mit dem Werk „Lover to go“ erweckt die Autorin Caitlin Daray den jungen Dylan und den smarten Jeremy zum Leben. 

Ganz im Mittelpunkt dieser Liebesgeschichte stehen Dylan und Jeremy, deren Romanze für den roten Faden in der Handlung sorgt.

Dylan ist ein netter, leicht naiver Mann, der erst eine Beziehung hinter sich hat. Bisher hat er sich immer auf seinen Freund Daniel verlassen, doch nachdem dieser ihn verlassen hat, bricht für ihn eine Welt zusammen. Dylan schwebt kurz vor einem Nervenzusammenbruch und nur Jeremy scheint in der Lage zu sein, ihm zu helfen. Jeremy ist Dylans Chef und ebenfalls ein Sympathieträger. Er hat sein Leben im Griff und weiß, was er will. Doch manchmal ist auch er etwas schüchtern, weshalb es etwas dauert, bis es schließlich zwischen ihm und Dylan funkt.

Die Handlung ist gut durchdacht und lebendig wiedergegeben worden. Es fällt leicht, sich auf die Erlebnisse einzulassen und die beiden jungen Männer ins Herz zu schließen. Doch leider gibt es auch ein kleines Manko. Diese Geschichte ist einfach viel zu langatmig erzählt. Jeder einzelne Protagonist bekommt hier Raum, sich zu präsentieren und manche Ideen sind einfach zu intensiv dargestellt, weshalb es dann langweilig und uninteressant wird. Was schade ist, denn die eigentliche Erzählung um die Lovestory ist mitreißend und aufregend.

Caitlin Daray hat einen lebendigen Schreibstil, der sich mit vielen Details beschäftigt. Dadurch wird die Atmosphäre authentisch und die Kulisse bildlich. Zusätzlich hat sie ein paar heiße Erotikszenen eingefügt, die für leidenschaftliche Momente sorgen.

Nicht perfekt, doch dafür sehr unterhaltsam.

Mein persönliches Fazit:
Nun gut, ich kann dem Werk leider nicht die volle Punktzahl vergeben, dafür ist mir das Buch einfach viel zu langatmig erschienen. Natürlich benötigt eine Geschichte Raum und Platz, doch hier wurde gleich ein ganzes Schloss kreiert. Die Charaktere sind mir sofort ans Herz gewachsen und ich habe mit den beiden mitgelitten und gefiebert, weshalb ich mich auch durch die gesamte Geschichte gelesen habe. Doch alles hätte auch kürzer beschrieben werden können. Trotzdem hat es mit gut unterhalten und ich bin glücklich, diese Passage im Leben von Dylan und Jeremy miterlebt zu haben.

Wenn ihr mehr über das Buch erfahren wollt, dann besucht doch mal die Verlagsseite. Ein Klick, der sich lohnt. Viel Freude.

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