[Rezension] Du & Ich - Hilary T. Smith

Best friends for never


Verlag: FISCHER FJB
Übersetzt von Jenny Merling
Klappenbroschur mit 368 Seiten
ISBN 978-3-8414-4004-4
Erschienen am 23. März 2017
Empfohlen ab 14 Jahren
Preis: € 16,99 (D)



Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen


Kann das Ende einer Freundschaft auch ein Anfang sein?
Noe und Annabeth sind beste Freundinnen und planen bereits eine gemeinsame Zukunft am College, als sich plötzlich alles verändert. Waren die beiden bis zum Beginn des letzten Schuljahres noch beste Freundinnen, muss Annabeth nun merken, dass Noes Interessen in eine andere Richtung gehen. Mit einem Mal gibt es einen Jungen an Noes Seite und ihre ganze Art und Weise verändert sich immens. Wie kann Annabeth mit dem Verlust der Freundschaft zurechtkommen? Oder erhält sie so vielleicht die Chance, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen?

Die amerikanische Autorin Hilary T. Smith hat bereits mit dem Werk „Hellwach“ debütiert. Nun haucht sie Annabeth durch ihre Worte Leben ein und lässt das Buch „Du & Ich – Best friends for never“ in einem ganz besonderen Licht erstrahlen.

137 Kapitel auf 367 Seiten – so viel zu den Fakten, die den Roman komplementieren. Doch das klingt viel zu sachlich für die Geschichte, die durch die ideale Erzählweise der Schriftstellerin erst an Bedeutung erhält. Denn in diesem Buch geht es um das Ende einer Freundschaft, die für die junge Protagonistin alles bedeutet hat.

Ganz im Fokus dieser Erzählung steht die junge Annabeth, die mit der starken Veränderung ihrer ehemals besten Freundin Noe überhaupt nicht klarkommt. Sie leidet richtig darunter und muss erst langsam lernen, sich in Sachen Freundschaft neu zu orientieren. Der Weg ist allerdings sehr müßig und deshalb ist es so einfach, sich auf das Mädchen und ihre Probleme einzulassen, denn ihre Gefühle sind so stark und präsent. Außerdem ist sie sympathisch und bleibt ihrer Person treu. Es bereitet Freude, Annabeth auf ihrem Selbstfindungstrip zu begleiten.  

Die Handlung selbst ist übersichtlich und jugendlich gestaltet worden. Da Annabeth die Erlebnisse schildert, wirkt vieles etwas naiv und blumig, doch auch ernst und aufrichtig. Hilary T. Smith nimmt den Leser einfach mit und lässt ihn praktisch durch die Geschichte fliegen.
Zusätzlich ist der Erzählstil herrlich flüssig und aufregend, weshalb es leicht fällt, sich auf die Erlebnisse von Annabeth einzulassen. Ganz harmonisch wirken die Zusammenhänge, die zwar ab und zu einen kleinen Sprung machen, doch dafür den Faden nie verlieren.


Eine schöne Geschichte, die zum Nachdenken animiert.

Mein persönliches Fazit:
Die Geschichte hat mich richtig überrascht. Zunächst fiel es mir leicht, in die Handlung hineinzufinden, denn der Schreibstil ist so einfach und mitreißend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Dann ist mir die Erzählung unter die Haut gegangen, denn ich konnte mich perfekt in Annabeths Person hineinversetzen und mit ihr mitleiden, aber auch freuen. Sie ist ein toller Charakter, der gezeigt hat, dass ein Ende auch ein Anfang sein kann. Von mir gibt es also eine ganz klare Leseempfehlung für dieses Jugendbuch, das einfach gelesen werden muss!


Weitere Informationen zum Buch erhaltet ihr auch auf der Verlagsseite.

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