[Rezension] Keep me safe - Sarah Alderson

Thriller


Verlag: Ravensburger
Broschur mit 384 Seiten
ISBN: 978-3-473-58493-2
Preis: € 9,99 (D)




Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen



Vor zwei Jahren musste Nic miterleben, wie ihre Mutter und Stiefschwester brutal bei einem Einbruch umgebracht wurden. Nur durch viel Glück konnte sie selbst überleben, doch seither lebt sie in ständiger Angst, dass die Mörder zurückkommen könnten. Als es erneut zu einem Einbruch kommt, gibt es nur noch einen Menschen, der ihr helfen kann, Finn. Doch kann er ihr Leben retten?

Sehr spannend und brutal wird diese Geschichte erzählt, die von der ersten bis zur letzten Seite für atemberaubende Lesemomente sorgt.

Ganz im Mittelpunkt der Erzählung steht die 18-jährige Nic, die bereits schreckliches durchlebt hat. In ständiger Angst durchlebt sie den Alltag, Freunde hat sie keine, dafür schaut sie immer dreimal mehr über ihre Schulter. Dabei ist sie sympathisch und liebenswert. Ein Charakter, der sich leicht in das Herz des Lesers stiehlt.
Ihr zur Seite steht Finn, der mindestens genauso faszinierend ist. Hochbegabter Computerfreak, gutaussehend mit dem Herzen am rechten Fleck. Er passt hervorragend zu Nic, die ansonsten keinen Menschen vertrauen kann.

Die Handlung ist sehr dramatisch und lebendig beschrieben worden. Es liest sich ganz leicht und immer wieder wird der Leser überrascht und verzaubert. Dabei steht die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten eher im Hintergrund. Es geht um die Flucht vor den Mördern und endet in einem nervenzerreißendem Finale.

Die Autorin hat durch ihre Worte eine überzeugende und authentische Kulisse kreiert. Alles wirkt stimmig und Nics Schicksal erscheint so real, dass es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen.

Mein persönliches Fazit:
Davon darf es gerne noch viel mehr geben! Bei diesem Buch stimmt einfach alles: es ist aufregend, emotional und authentisch. Die Charaktere sind liebenswert und sympathisch. Alles hat Hand und Fuß, wirkt gut durchdacht und glaubwürdig. Gerne hätte ich noch mehr gelesen, denn der Spannungsbogen blieb kontinuierlich extrem hoch. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.


Weitere Informationen über das Buch findet ihr auch auf der Verlagsseite.

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