[Rezension] Remember Mia - Alexandra Burt

Thriller


Verlag: Deutscher Taschenbuch-Verlag
Softcover mit 384 Seiten
Erschienen am 22. April 2016
ISBN: 978-3423261012
Preis: € 14,90 (D)




Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen



Die kleine Mia verschwindet spurlos und ihre Mutter Estelle schwer verletzt in einem Autowrack meilenweit entfernt gefunden. Estelle leidet unter Amnesie und kann sich an die letzten Tage nicht erinnern. Doch diese Erinnerungen sind wichtig, denn nur so kann Mia gefunden werden. Denn noch ist ungewiss, was tatsächlich geschehen ist. Wurde Mia vielleicht entführt oder hat Estelle ihrer Tochter selbst etwas angetan? Auf den Spuren von Estelles Gedanken wird die Suche nach Mia zu einem dramatischen Wettlauf gegen die Uhr.

"Was habe ich getan?" So lautet die zentrale Frage dieses Debütromans der deutschen Autorin Alexandra Burt, die nach ihrem Studium in die USA zog. Vollkommen ahnungslos ist dabei lange Zeit nicht nur die junge Protagonistin Estelle Paradise, sondern auch der Leser, der zumindest gleich zu Beginn erfährt, wie schwer Estelle unter dem Weinen ihrer kleinen Tochter Mia leidet. Das Kind ist gerade sieben Monate alt und ein sogenanntes Schreikind. Estelle kann damit kaum umgehen, hat keine Unterstützung seitens der Familie und rennt stattdessen von einem Arzt zum nächsten. Doch Hilfe erhält sie nicht. Sie leidet unter Schlafmangel, hat Erinnerungslücken und Mordgedanken. Doch könnte sie ihrer kleinen Tochter tatsächlich etwas antun?


Die Handlung wird sehr spannend aufgezogen. Nachdem Estelle infolge des Autounfalls im Krankenhaus erwacht, ahnt der Leser noch nicht, welche schrecklichen Momente dem Ganzen zu Grunde liegen. Doch schnell wird deutlich, dass die Amnesie nicht gespielt ist. Aus Estelles Sicht werden die bruchstückhaften Erinnerungsfetzen realistisch in Szene gesetzt und wecken den Wunsch, der jungen Frau helfen zu wollen. Niemand scheint an Estelles Unschuld zu glauben und in den Medien wird sie schnell als "Amnesie-Mörderin" abgestempelt. In einer Psychiatrie wird ihr allerdings die Möglichkeit gegeben, den fehlenden Erinnerungen auf die Spur zu kommen.



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