[Rezension] Einfach. Liebe. - Tammara Webber

Roman


Verlag: Blanvalet
Taschenbuch mit 384 Seiten
Übersetzt von Veronika Dünninger
ISBN: 978-3-442-38216-3
Erschienen: 21.10.2013
Preis: € 8,99 (D)




Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen



Nach einer Halloween-Party wird Jacqueline von einem Verbindungsbruder ihres Exfreundes belästigt und fast vergewaltigt. Nur durch das beherzte Eingreifen eines jungen Mannes kann die Tat verhindert werden. Dabei kennt sie den Mann noch nicht einmal. Doch von da an, trifft sie ihn immer häufiger und bemerkt plötzlich, dass er sogar das gleiche Seminar besucht. Immer wenn sich ihre Blicke treffen, fängt ihr Herz schneller an zu schlagen und mit einem Mal kreisen ihre Gedanken immer häufiger um ihn; Lucas.

Tammara Webber erzählt in dieser Liebesgeschichte eine sehr tragische, zeitgleich aber auch sehr leidenschaftliche und gefühlvolle Begegnung von zwei Menschen, die sich einfach gesucht und gefunden haben!


Habe ich eingangs ‚leidenschaftlich‘ geschrieben? Das muss ich unbedingt noch einmal wiederholen, denn wenn Lucas und Jacqueline aufeinander treffen, fliegen regelrecht die Funken. Die beiden Protagonisten harmonieren so perfekt, dass sich diese ganze Geschichte ganz einfach weg lesen lässt. Doch zunächst möchte ich kurz auf die beiden Charaktere eingehen.

Aus Jacquelines Sicht werden die Erlebnisse geschildert und dadurch ist der Leser hautnah am Geschehen beteiligt. Ihre Sorgen, Gedanken und Emotionen sind stets präsent und verdeutlichen, wie schwierig es ist, mit einer Situation wie einer möglichen Vergewaltigung, umzugehen. Sie ist tapfer, freundlich und ein guter Mensch. Eine Person, die sich jeder gerne als Freundin wünschen würde. Ihr zur Seite steht Lucas, den ebenfalls ein dunkles und trauriges Geheimnis umgibt. Er ist sehr sympathisch und authentisch, ein Mensch, der für seine Freunde da ist, bedingungslos!

Die Handlung beginnt gleich am besagten Halloween-Abend und katapultiert den Leser direkt in das düstere Geschehen. Zeitgleich bringt die Autorin aber auch immer wieder Ereignisse aus jüngster Vergangenheit zu tage, wodurch Jacquelines Beweggründe verdeutlicht werden.

Besonders reizvoll wird das Werk durch diese kleinen, aber feinen Unterhaltungen, die Jacqueline mit ihrem Tutor Landon per Email tauscht. Ohne diesen zu kennen, hält sie dennoch anfangs Lucas für den Bad Boy, jedoch den begabten Studenten Landon für eine gute Partie als möglichen neuen Freund an ihrer Seite. Für wen ihr Herz letztlich schlagen wird, ist für den Leser allerdings sehr vorhersehbar. Trotzdem ist es reizvoll, dem Verlauf der Handlung zu folgen und mit den beiden Protagonisten mitzufiebern.


Eine Geschichte, die mich perfekt unterhalten hat!

Mein persönliches Fazit:
Auf der Rückseite des Buches hat eine andere Autorin angemerkt, dass sie sich gewünscht hat, diese Geschichte würde nie zu Ende gehen. Dem kann ich mich vollsten anschließen, denn selten hat ein Buch so viel Herz-Schmerz, zeitgleich aber auch so viele Schmetterlinge beim Lesen verursacht.
Beide Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und ihre Erlebnisse haben mich richtig bewegt. Ich konnte mich ganz auf ihre Erzählungen einlassen und mit ihnen trauern und freuen. Deshalb kann ich dem Werk einfach nur eine große Leseempfehlung aussprechen.


Weitere Informationen über das Buch erhaltet ihr auch auf der Verlagsseite!

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