[Rezension] Hexenkinder - Alexej Winter

Aufbruch nach Norden (Heft 01)

Verlag: HOMO Littera
60 Seiten
ISBN: 978-3-902885-82-1
Erschienen: Winter 2015/2016





Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen


Als der Müllergeselle Layk in seine Heimat Kingshohen zurückkehrt, steht die Stadt in Flammen. Von seinem Heim ist nichts mehr übriggeblieben. Als er einen Hinweis auf den Aufenthalt seines Vaters entdeckt, macht sich der junge Mann sofort auf den Weg. Auf eine Reise ins Ungewisse, voller Abenteuer und Überraschungen...

Bereits mit seinem Debütroman 'Sekundensache' schrieb Alexej Winter eine sehr einfühlsame Geschichte. Mit 'Hexenkinder' wechselt er nun in den Fantasy-Bereich, kombiniert aber weiterhin Romantik und Aufregung perfekt miteinander.

"Aufbruch nach Norden" bildet den Auftakt zu einer Reihe, die beim HOMO-Littera-Verlag als Heftchen-Serie erscheinen wird. In diesem Teil lernt der Leser auf 60 Seiten Layk und Seth kennen.
Layk steht bei der Erzählung natürlich im Mittelpunkt. Sein Leben wurde gerade auf den Kopf gestellt und er muss sich in der Situation einfinden. Dabei wirkt er stellenweise etwas überfordert, aber auch sympathisch und liebenswert. Er ist nicht der strahlende Held, sondern vielmehr ein Mensch, mit Ecken und Kanten. Ihm zur Seite steht der mysteriöse Seth, der Layk gelegentlich auf die Palme bringt, ihn aber auch immer wieder aus bedrohlichen Situationen rettet.

Die Geschichte liest sich flott und ist locker und aufregend gestaltet. In der Kürze wurde hier alles aufs Blatt gebracht ohne das etwas übertrieben oder zu schnell abgewickelt wirkt. Alexej Winter hat eine gelungene Mischung aus sensibler Romanze und fesselndem Fantasy Epos entwickelt. Außerdem hat der Leser das Gefühl, praktisch durch die Geschichte zu fliegen.

Die Handlung ist gut durchdacht und mit überraschenden Momenten gespickt. Zusätzlich tauchen immer wieder ein paar kleinere, magische Augenblicke auf, wenn die Funken zwischen den beiden Charakteren fliegen oder Layk und Seth gegen das Böse kämpfen. Der gemeinsame Weg wird zu einer wahren Bewährungsprobe.


Ein toller Auftakt, der mich vollkommen überzeugt hat!

Mein persönliches Fazit:
Hier gibt es Trolle, Zwerge und Elfen, ganz zu schweigen von Waldteufeln oder den Hexenkindern. Das alles sind die Wesen, die dieses Werk begleiten und Besonders machen. Doch auch die Handlung hat es in sich, denn diese gestaltet sich spannend und leidenschaftlich. Genau richtig für meinen Geschmack, denn ich habe die Geschichte praktisch verschlungen. Also für Leser, die sich gerne verzaubern lassen, genau richtig!
Schon jetzt bin ich neugierig, was mich im zweiten Teil erwarten wird, denn der Cliffhanger ist wirklich gemein! Von mir gibt es in jedem Fall eine Empfehlung und die volle Punktzahl.


Weitere Informationen über das Buch findet ihr auch auf der Verlagsseite.
Das Buch bei Lovelybooks.

Kommentare

Das könnte auch interessant sein...

[Rezension] Fair Catch - Liora Blake

[Rezension] Royal Wedding - April Dawson