[Rezension] Küss mich, Bodyguard - Stefanie Lahme

Verlag: bookshouse
Erschienen: Apr. 2015
eBook mit ca. 296 Seiten
Das Buch bei Amazon



Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen


Tracy ist eine berühmte Schriftstellerin. Sie hat inzwischen fünf Bestseller zu Papier gebracht und arbeitet nun an ihrem neusten Werk. Für Ihre Recherche macht sie sich auf in das verschlafene Nest Pirates Cove, um dort neue Inspiration zu finden.
Leider hat Tracy vor ihrer Abreise Droh-Emails erhalten, die sie möglicherweise in Gefahr bringen. Zu ihrem persönlichen Schutz wird sie also von Gabriel Decker begleitet, einem gut aussehenden SEAL, der ihr emotional unter die Haut geht.
In Pirates Cove lernt Tracy dann auch noch Shark kennen, einen Mann, der das Abenteuer magisch anzieht. Für wen von den beiden schlägt nun ihr Herz? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Ort, der für den berühmten Piraten Blackheart bekannt ist?

Romantische Verwicklungen, eine aufregende Jagd nach einer alten Piratengeschichte und kleine Happen Krimi werden in diesem Roman aus der Feder von Stefanie Lahme dem Leser portionsweise serviert.

Im Fokus dieser Geschichte steht Tracy, die durch ihre herzliche und unbekümmerte Art und Weise die Handlung an sich reißt und so für den roten Faden in der Erzählung sorgt. Der Leser begleitet die junge Frau auf ihrem Weg in das Städtchen Pirates Cove und lernt mit ihr zusammen die Geheimnisse um Blackheart kennen. Ihr zur Seite stehen Decker, Shark und Thin Lizzy, Tracys treuer Hund und Begleiter in allen Lebenslagen.

Die Geschichte liest sich von Anfang an leicht und locker. Stefanie Lahme bedient sich dabei einer verständlichen Sprache, die für angenehme Unterhaltung steht. Auch Tracy wird von ihr reizend und authentisch dargestellt. Es fällt also ganz leicht, sich die Frau vorzustellen und sich in ihre Person hineinzuversetzen. Einzig die ganz großen Gefühle schafft sie nicht einzufangen. Alles wirkt nett, doch nicht ergreifend. Das Flair um Pirates Cove kann nicht ganz eingefangen und umgesetzt werden.

Fazit: Das Buch bietet lockere Unterhaltung. Es ist eine interessante Erzählung, die für ein paar unbekümmerte Lesestunden sorgt. Allerdings fehlt hier das Besondere, das diesen Roman außergewöhnlich macht. Auch die Ausdrucksweise ist wenig dramatisch und spannend. Also insgesamt ganz nett, doch mehr leider nicht.

Weitere Informationen zum Buch findet ihr auch auf der Verlagsseite.
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