[Rezension] Finstermoos - Janet Clark

Aller Frevel Anfang (Band 1)

Gastrezension: starone

Quelle Verlagsseite

Verlag: Loewe
ab 12 Jahren
Klappenbroschur mit 224 Seiten
ISBN 978-3-7855-7748-6
Preis: € 9,95 (D)



Bewertet mit: 5 von 5 Sternen

Inhalt:

Der in Berlin ansässige Bauunternehmer Philipp Becker möchte in fernen Finstermoos, einem kleinen Ort in Österreich nahe der Schweizer Grenze sich ein Ferienhaus bauen. Die Bewohner von Finstermoos leben zwar vom Tourismus, was aber nicht heißt, dass man Auswärtigen gestatten möchte, sich dort auch häuslich niederzulassen. Und so begegnet die Dorfgemeinschaft dem Mann aus Berlin geschlossen mit Ablehnung. Sohn Valentin versucht seinen Vater nach Kräften zu unterstützen, denn er ist mit Jugendlichen aus dem Dorf befreundet.

Als man plötzlich beim Aushub der Baugrube auf einen Bunker stößt, könnte das die weiteren Bauarbeiten zwar etwas verzögert, stellt aber kein wirkliches Problem da. Denn als Bauunternehmer hat er dafür schon eine mögliche Lösung parat. Doch dann  kommt es zu einem weiteren Fund. Eine Kiste vielleicht mit einem Schatz als Inhalt. Doch nach dem Öffnen müssen Philipp und Valentin Becker feststellen, dass das kein möglicher Schatzfund ist, wie man erhofft hat sondern der Inhalt sich als  Babyleiche entpuppt.

Dieser Fund versetzt das Dorf und seine Bewohner in helle Aufregung. Die Gerüchteküche brodelt, es passieren seltsame Dinge. Denn das Dorf und die wichtigen Leute am Ort haben alle wohl ein dunkles Geheimnis, was sie auch gerne in der Folge geheim halten wollen, wie es scheint.

Ein weiterer Handlungsstrang befasst sich mit Valentin, Basti und Nic. Valentin hat sich mit beiden angefreundet und alle drei sind in einem Bunker gefangen, sie finden keinen Ausgang, die Luft wird langsam knapp und damit steigt die Panik der drei jungen Leute.  Wird es eine Rettung geben?

Meine Meinung:

Die Autorin Janet Clark schafft hier gekonnt das stimmige Bild einer Dorfgemeinschaft, wie sie es immer noch gibt, darzustellen. Man hält zusammen und will in seinem geschlossenen Kreis niemand aufnehmen. Die ganze Geschichte entwickelt sich sehr spannend vor der Kulisse einer schönen, wenn auch gefährlichen Bergwelt. Es gibt kauzige, ungewöhnliche und geheimnisvolle Personen und deren Geschichten, die sich wiederum toll in die eigentliche Geschichte mit einfügen. Es entsteht eine Mischung, so würde ich es mal benennen, aus Heimat-, Thriller-  und alltäglichen Problemen mit viel Grusel- und Gefühlselementen.

Das Cover ist schön gestaltet. Als Beginn einer auf insgesamt vier Bücher ausgerichteten  Buchreihe ein extrem guter Start. Der klar viel Raum zum spekulieren lässt. Und mich so schon begeistern konnte.
Nächster Band erscheint im Übrigen im März diesem Jahr. Also Gott sei Dank, keine so lange Wartezeit.

Weitere Informationen zum Buch findet ihr auch auf der Verlagsseite!
Oder auf der Autorenseite von Janet Clark.

Vielen Dank Starone, für diese Gastrezension und Deine Unterstützung!

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