Aus der Dunkelheit erwacht - Serena S. Murray *****

Gastrezension: starone


Verlag: bookmedia
ISBN: 978-3-95764-136-6
Erschienen am 03.12.2014

Zhara, das Mädchen mit unbestimmter Zukunft



Zum Inhalt:

In Zhara Welt scheint die Sonne schon lange nicht mehr, denn sie wurde mit einer Atombombe durch Menschen Hand vernichtet.

Die Menschen und alles auf der Erde versuchen nun auf seine Weise mit dem Unglück klar zu kommen. Die Regierung, die sich die Regentschaft nennt versucht, die noch verblieben Bevölkerung durch Agenten zu bespitzeln. Denn eine kleine rebellische Gruppe hat sich schon abgespalten und versucht mit der Natur wieder im Einklang zu leben. Diese Gruppe werden die wiedergeborenen Götter genannt. Zhara lebt zusammen mit Jeral, Lynn und Kaine bei einer Pflegefamilie in einem Dorf der Menschen. Bis zu ihrem 6.Lebensjahr fehlen ihr jegliche Erinnerung und so geht es allen Waisenkindern des Dorfes. Zhara hat immer wieder die gleichen Träume von einem Wesen in einer Hölle, welches sie ruft. Das beunruhigt Zhara sehr. Könnte sie die Retterin "der Legende des Lichtes" sein. Denn von Generation zu Generation wird das Gerücht weitergegeben, dass möglicherweise mal ein Mensch geboren wird der, der Menschheit das Licht zurückbringen könnte. Schon lange überlegt sie, ob sie diesem Ruf folgen soll. Erleichter wird ihr die ganze Sache durch die Tatsache das Männer der Regentschaft kommen um Zhara für die Arbeit in den Minen ab zu holen. Denn den Arbeiter in der Mine ist kein langes Leben beschieden und so muss die Regentschaft dauernd für Nachschub sorgen, nur Strafgefangene und ein paar Verschleppte reichen schon lange nicht mehr aus. Also flieht Zhara zusammen mit Jeral, einem etwas älteren Jungen, der ihr die Selbstverteidigung beigebracht hat und dem Kind Kaine, der immer schon ihr persönlicher Schützling war.

Was wird sie in der Welt außerhalb des Dorfes erwarten, gibt es die Götter, Gestaltenwandler und auch diese Wesen aus der Höhle wirklich? Ist Zhara, die erhoffe Erlöserin aus der Dunkelheit?
Davon und von viel mehr erzählt dieser Fantasyroman der Autorin Serena S. Murray.

Meine Meinung:

Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher, wie man so schön sagt und ich finde es auch sehr stimmig und passend zu der Geschichte, die uns die Autorin erzählt. Eine junge Frau, ein Gestaltenwandler/Tiger und auch der Titel gibt schon etwas Aufschluss, was im Roman passieren wird.
Die Kurzbeschreibung gleich am Anfang erleichtert den Einstieg in den Roman.

Ziemlich gefühlvoll beschreibt die Autorin Serena S. Murray ihre handelten Personen, mit unter leider auch etwas sehr blumig für meinen Geschmack erscheint, aber das ist halt Geschmackssache. Manchmal ist weniger mehr, aber gut. Deshalb ist das ein Gesichtspunkt, den jeder für sich selber beurteilen sollte. Die Handlung ist sehr spannend aufgebaut, besonders wenn neue Wesen oder Situationen auftauchen wie zum Beispiel Nummer 113 oder das Labor. Zum Teil wird es auch mal sehr lustig und es kommen so die verschiedensten Stimmungen auf.

Kurz und gut, ein Fantasyroman mit durchaus auch realen Hintergrund aufwarten kann, dass wir, Menschen unsere eigene Welt mal selber zerstören und dann gerne auf Götter und Legenden zurückgreifen. Aber auch dass es irre Wissenschaftler immer gibt und diese ihre wirren Vorstellungen nur allzu gerne in die Tat umsetzen wollen wenn man sie lässt. Zum Schluss sei noch erwähnt, es gibt auch eine Liebesgeschichte, die an bestimmter Stelle sehr genau wird.

Weitere Informationen zum Buch erhaltet ihr auch auf der Verlagsseite!
Vielen Dank starone, für diese tolle Gastrezension.

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