Der Sommer, der uns verband - Christie Ridgway ***

Strandhaus Nr. 9 / Band 01


Quelle Mira-Verlagsseite

400 Seiten
ISBN: 978-3-95649-012-5
Preis: € 8,99 (D)

Jane hat ein paar schlechte Zeiten hinter sich, als sie zu ihrem neuen Job aufbricht, der ihr entweder neue Karrieremöglichkeiten eröffnet oder ihr ein für allemal das berufliche Ende beschert.
Griffon soll seine Memoiren schreiben und hat bereits einen Vertrag mit dem Verlag unterzeichnet. Doch nach seinen Erlebnissen in Afghanistan kann der Autor sich überhaupt nicht aufraffen, ans Werk zu gehen. Seine Erinnerungen fressen ihn auf und lassen die grausamen Ereignisse noch immer lebendig erscheinen. Da fällt es ihm leichter, aus seinem Strandhaus Nr. 9 eine "Partyzentrale" zu machen. Alkohol, Mädchen und laute Musik lassen ihn vergessen und betäuben seinen Schmerz. Bis die smarte Jane vor ihm steht und dem ganzen ein jähes Ende bereitet.

Die amerikanische Autorin Christie Ridgway hat sich bereits mit anderen Liebesromanen einen großen Namen gemacht. Mit diesem Buch ist ihr ein guter Einstieg zu einer neuen Trilogie gelungen.
Mit einer Prise Humor und einer großen Dosis Romantik versucht die Autorin den Leser in eine gefühlvolle und erlebnisreiche Atmosphäre zu versetzen.

Im Vordergrund der Geschichte stehen die beiden Hauptprotagonisten Jane und Griffon, die schon nach wenigen Seiten die ersten Gefühle füreinander entwickeln. Nach der ersten Begegnung steht bereits fest, dass sich aus diesen beiden nur eine große Liebesgeschichte entwickeln kann. Zunächst durch kleinere Streitereien, dann durch erste Lippenbekenntnisse, beginnen sie früh, die ersten Annäherungen auszutauschen. Die Funken, die dabei sprühen, sind praktisch greifbar und es ist schön, diese ersten zarten Bindungen mitzuerleben.

Neben Jane und Griffon gibt es aber auch noch eine Reihe weiterer Charaktere, die in diese Geschichte integriert werden und so für genügend Stoff sorgen, um aus dieser Liebesgeschichte einen guten Roman zu machen. So lernt der Leser Griffons Schwester Tess mit ihren vier Kindern kennen, die große Sorgen mit ihrem Ehemann David hat, der sich von der Familie distanziert hat.

Die Geschichte baut sich langsam auf und lässt genügend Raum, sich zu entwickeln. Dennoch ist es gerade zu Beginn ein wenig anstrengend, in die Handlung hineinzufinden und sich auf die Erzählung einzulassen. Wer diese Startschwierigkeiten jedoch überwindet, wird mit einer schönen Geschichte belohnt. Durch verständliche Worte und eine bildliche Sprache wird die Handlung aufregend beschrieben. Im Verlauf fällt es dann immer leichter, sich auf die Erzählung einzulassen. Es setzt ein angenehmer Lesefluss ein, der aus diesem Buch ein gutes Leseerlebnis macht.
Die kleinen und großen Gefühle kommen dabei nicht zu kurz und werden lebendig in Szene gesetzt. Zusätzlich macht es Freude, den Entwicklungen der Protagonisten beizuwohnen und ihre Erlebnisse mitzuerleben. Was zunächst nur auf körperliche Begierde anstrebt, wächst mit zunehmender Seitenzahl zur großen Liebe heran.

Fazit: Insgesamt ist das Buch "Der Sommer, der uns verband" eine leichte Lektüre, die für eine positive Grundstimmung sorgt, zeitgleich aber auch sehr ernste Themen behandelt und damit durch die sympathischen Charaktere auch den nötigen Ernst vermittelt. Mit einer guten Mischung aus Gefühl und Humor wird das Buch zu einer angenehmen Unterhaltung, die für ein paar schöne Lesestunden sorgt. Ein netter Roman, den ich aber nicht noch einmal lesen werde. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.  


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