Die Verlorenen - Maya Shepherd *****

Band 03 der Reihe 


In letzter Sekunde gelingt Cleo zusammen mit ihrer Mutter, Asha und Iris die Flucht zu der Zentrallegion, während sie um Finn weiter bangen muss.

In der Zentrallegion wird Cleo nicht mit offenen Armen begrüßt, sie erwartet Widerstand und Misstrauen und nur Dank ihrer Mutter und ein paar Menschen, die ihr freundlich gesinnt sind, erhält sie die Möglichkeit, auch in der neuen Situation für die Rebellen zu kämpfen. Doch hat sich dieser Kampf wirklich gelohnt?
Die Rebellen konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, ehe die westliche Legion in die Luft geflogen ist. Doch nun stehen sie vor einer großen Hungersnot. Immer mehr Menschen schließen sich ihnen an und die Vorräte neigen sich dem Ende. Zusätzlich werden sie regelmäßig von den Mutanten überfallen und müssen um ihr eigenes Leben fürchten. Gelingt es Finn, die Rebellen aus dieser schweren Mission zu führen und Cleo wieder zu finden?

Das Buch "Die Verlorenen" von der deutschen Schriftstellerin Maya Shepherd ist inzwischen der dritte Teil der Romanreihe um die fiktive Welt von Cleo und Finn, das nahtlos an das Ende des zweiten Teils anschließt. Bei dieser Reihe ist es von Vorteil, die ersten beiden Bücher "Die Verstossenen (Band 1)" und "Die Vergessenen (Band 2)" gelesen zu haben, denn andernfalls wird es schwer, sämtliche Zusammenhänge zu begreifen und sich ganz auf die Erlebnisse der beiden Hauptprotagonisten einzulassen.

In diesem Buch wird die Erzählung in zwei Abschnitte unterteilt. Zum einen erlebt der Leser aus Sicht von Cleo die schrecklichen Ereignisse innerhalb der Zentrallegion und das unmenschliche Verhalten der Legionsführer. Ihr Kampf für Freiheit und Verbundenheit steht im Mittelpunkt ihrer Erzählung. Dabei wird deutlich, unter welchem Druck die junge Frau steht und welche Gefühle in ihrem inneren toben.

Auf der anderen Seite wird das Geschehen um Finn und die Rebellen erläutert. Auch dieser Part ist dramatisch und brutal beschrieben, besonders nach dem Zusammentreffen mit den Mutanten zeigt sich, wie grausam diese Wesen agieren. An dieser Stelle sei gesagt, dass es nichts für schwache Nerven ist, denn Maya Shepherd lässt die Mutanten zu wahren Bestien reifen. Finn hingegen wird an seine persönlichen Grenzen geführt, dadurch wirkt er lebendig und zeigt wahre Emotionen.

Schon nach wenigen Seiten ist der Leser ganz in der Handlung gefangen und kann sich erneut auf eine aufregende Zeit um die zwei Liebenden, die auf verschiedenen Seiten kämpfen, einlassen.  Dabei zieht sich der Spannungsbogen von Anfang bis Ende, das erneut mit einem Cliffhanger aufhört und so die Neugierde auf die Fortsetzung, die voraussichtlich in diesem Sommer erscheinen soll, weckt.

Fazit: Auch dieses Buch ist ein wahres Lesevergnügen, das durch eine gute Handlung, glaubhafte Charaktere und eine interessante Kulisse zu einem tollen Werk zusammen reift. Als einziger Kritikpunkt ist anzumerken, dass wirklich nur Leser, die bereits die Vorgeschichte kennen, hier einen guten Einstieg finden werden. Ansonsten ist die Geschichte spannend, aufregend und voller Gefühl. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung!

Weitere Informationen erhaltet ihr auch auf der

Kommentare

  1. Oh, man die Autorin ist, aber fleißig.

    Deine Begeisterung kann ich persönlich nachvollziehen, denn mich hat der 1. Teil mit seiner Geschichte auch sehr begeistert.

    Endlich mal wieder eine Autorin mit neuen und interessanten Idee in diesem Bereich.

    LG..Karin..

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Karin,
      ja! Das Buch ist sehr gut und ich freue mich auch schon auf den 4.Teil der Reihe. Maya gibt sich wirklich viel Mühe und ist sehr fleißig.
      Liebe Grüße Anja

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Das könnte auch interessant sein...

[Rezension] Fire in you - J. Lynn

[Rezension] Für uns macht das Universum Überstunden - Meredith Walters