Blogtour "Es wird keine Helden geben"

Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Buch vorstellen:
"Es wird keine Helden geben" von Jungautorin Anna Seidl


Bereits Anfang dieser Woche habe ich die Rezension zu diesem Werk veröffentlicht und heute freue ich mich darauf, euch ein weiteres Highlight zu präsentieren:

Das Buch ist bereits beim Oetinger-Verlag erschienen und ein wahres Lese-Highlight!
Damit auch ihr lesen könnt, worum es sich in diesem Buch handelt, habe ich euch hier eine kleine Auflistung der wichtigsten Protagonisten gemacht, die für die Geschichte von großer Bedeutung sind:

Charaktere der Handlung:

Die junge Hauptprotagonistin
Miriam ist beliebt und genießt ihre Zeit in der Schule. Von Freunden umzingelt, den richtigen Jungen an der Hand und mit guten Noten macht das Leben einfach nur Freude, obwohl zu Hause schon lange nicht mehr alles Heile-Welt ist. Ihre Eltern haben sich vor Jahren getrennt und seither hat sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter.
Und dann kommt der Tag, an dem sich alles ändert. Der Tag, an dem sie begreift, dass sie keine Heldin sein wird und sie auch nichts an dem Geschehenem ändern kann. Doch der Prozess des Erkennens und Verarbeiten dauert an und so erlebt Miriam die Höhen und Tiefen der Trauerbewältigung. Sie verliert ihre Freunde und den Jungen, den sie liebt. Dafür kehrt ihre Mutter zurück und sie muss sich mit so vielen Fragen und Problemen auseinander setzen, die eigentlich nicht für Jugendliche da sein sollten. Aber irgendwie gelingt es ihr, an das Gute zu denken und ihr eigenes Leben nicht aufzugeben. Denn sie ist stark und selbstbewusst. Und ein großartiger Mensch, der auch über den Tellerrand hinaus blicken kann.

Der Freund
Tobi ist großartig, wenn er mit seiner Freundin zusammen ist. Er liebt sie und sie vergöttert ihn. Er hat ihr den letzten Urlaub versüßt und seither sind sie unzertrennlich. Doch außerhalb ihrer Zweisamkeit hat Tobi ein anderes Gesicht. Zu den nicht so beliebten Kids ist er unhöflich und schikaniert diese. Besonders in seiner Clique fühlt er sich gut und zeigt seine Freude auch gerne. Dabei ist er gar kein schlechter Mensch, sondern handelt im Sinne der Gruppendynamik.
Als es zu dem großen Ereignis kommt, dass alles verändert, wird es für ihn zu einem großen Finale. Denn er wird von seinem Mitschüler erschossen und Miriam muss das mit ansehen. In ihren Erinnerungen bleibt Tobi aber lebendig und für die Erzählung präsent.

Die Mutter
Sie ist ein wenig skurril und durchgedreht. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum sie nicht bei ihrem Mann und Miriam bleiben konnte. Doch als es darauf ankommt, ist sie wieder da und bemüht sich darum, die Beziehung zu ihrer Tochter zu retten. Dabei hat Miriam so viele Sorgen im Kopf. Glücklicherweise besitzt sie als Mutter so viel Gefühl, ihrer Tochter die Zeit und auch den Raum zu lassen, damit sie sich wieder annähern können. Ein langsamer und emotionaler Prozess, der für die Genesung und die Verarbeitung von Miriam so unglaublich wichtig ist. Vielleicht sogar der entscheidende Faktor, damit Miriam sich besinnen und ihren Weg zurück ins Leben finden kann.

Die Freundin
Zusammen mit Miriam erlebt Joanne den schrecklichsten Tag ihres Lebens. Sie verstecken sich auf der Toilette und müssen den Tod ihres Mitschülers live miterleben. Das erschüttert sie so sehr, dass sie mit ihren Erinnerungen nicht zurechtkommt. Sie versinkt immer weiter in ihren Gedanken und lässt niemanden mehr an sich heran. Zu schwer lastet die Frage auf ihr, ob sie vielleicht mit Schuld haben könnte, an dem, was passiert ist. Immer weiter verkriecht sie sich in ihrem Schneckenhaus und verweigert auch Miriam den Kontakt. Wie kann diesem Mädchen geholfen werden? Und tragen die Jugendlichen vielleicht tatsächlich eine Mitschuld an dem Unglück?

Der Täter

Matias Staudt gehört nicht mit zu den beliebten Kindern der Schule. Er ist dicker, hat Pickel und stinkt gewaltig. Immer wieder wird er gehänselt und ausgelacht. Als er endlich seinen Mut zusammen nimmt und Miriam nach einer Verabredung fragt, lacht diese ihn dafür aus und macht sich mit ihren Freunden lustig über ihn. Ist das der Punkt, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat? Jedenfalls ist er derjenige, der sich entschließt, mit einer geladenen Waffe in die Schule zu gehen und dort seine Mitschüler zu erschießen. Doch was hat ihn angetrieben? Hätte alles mit ein wenig Zuwendung und Toleranz von Seiten seiner Mitschüler verhindert werden können?

Das Buch ist hoch explosiv und voller emotionaler Höhepunkte. Tausend Fragen eröffnen sich und halten den Leser in atemloser Spannung gefangen.

Ich hoffe wirklich, dass ich euch mit meinen Beschreibungen der wichtigsten Protagonisten ein wenig neugierig gemacht habe. Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin erhalten ihr auf der Verlags- oder der Autorenseite!

Im Augenblick läuft die Leserunde zu diesem Buch bei Lovelybooks
Auch hierzu seid ihr herzlich eingeladen.


Hier ist die Blogtour zu diesem Buch heute auch zu finden:
- Chrisy: http://rozasleselieblinge.blogspot
- Beate von http//:buchplaudereien.de


Wir freuen uns auf euch! 
Liebe Grüße
Eure Anja

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