Vier Pfoten im Schnee - Greg Kincaid *****

Gastrezension: Buchrättin

Verlag: Page & Turner
Originaltitel: A Christmas Home
256 Seiten
ISBN: 978-3-442-20423-6
Preis: € 12,99 (D)
Erscheinungstermin: 21. Oktober 2013

Gracie ist eine Hündin, ein Golden Retriever. Sie wird von ihrem Besitzer in einem leer stehenden Haus zurückgelassen, dass diese sich keinen Hund mehr leisten können. Wie gut, dass es das Tierheim von Crossing Trails gibt, dort findet Gracie Unterschlupf und eine neue Besitzerin. Die kleine Stadt in den USA leidet aber zunehmend unter Finanznöten und nun droht auch dem Tierheim die Schließung. Gracie ist inzwischen ein Therapiehund und unterstützt die ehrenamtlich tätige Laura in alltäglichen Dingen.  Laura arbeitet ehrenamtlich auch im Tierheim und zusammen mit dem anderen Mitarbeiter Todd versuchen sie, die Schließung zu verhindern.


Eine Geschichte, die den Leser in seinem Innern berührt. Ich finde genau das macht den Reiz einer wirklich schönen Weihnachtsgeschichte aus. Sie muss einen mitten ins Herz treffen. Ein Konflikt, der den Leser mitreißt, schockiert und zu Emotionen verleitet, aber eine Geschichte, die trotzdem in einem Happy End endet. So stelle ich mir das perfekte Weihnachtsbuch vor und genau das habe ich hier bekommen. Schon das Cover mit dem süßen Hundebaby lässt nicht nur Hundeliebhaber dahinschmelzen. Sehr schön fand ich auch den Namen des Hundes „ Christmas“. Da klingt schon beim Lesen ein wenig Weihnachten mit. Die Geschichte rührt manchmal zu Tränen. Es ist teilweise sehr traurig, wie der Hund verlassen wird und auch die Angehörigen mitleiden. Und dann die drohende Tierheimschliessung. Da gehen einem als Leser Bilder durch den Kopf und dem Autor gelingt es, den Leser nachdenklich zu stimmen. Auf mich wirkt die Geschichte auch ein wenig aufrüttelnd, mal wieder an die Tiere im Tierheim zu denken, gerade zur Weihnachtszeit. Auch die Liebe zu Hunden kommt in der Geschichte wunderbar bei mir als Leser an. Die Tiere in dem Tierheim werden detailliert beschrieben und vorgestellt. Besonders toll fand ich die Idee mit dem Weihnachtsbaum der mit Fotos vermittelter Tiere geschmückt wird – ein Erinnerungsbaum. Aber auch die menschlichen Protagonisten sind gut dargestellt. Gerade die Entwicklung von Todd fand ich  sehr gut.

Die Botschaft des Autors, was für wundervolle Tiere sich im Tierheim befinden, da merkt der Leser des Engagements des Autors, der sich neben dem Schreiben dafür einsetzt herrenlose Tier zu vermitteln.  Auch die Entwicklung von Gracie, dem Hund aus dem Prolog, der inzwischen ein Therapiehund geworden ist und ein Freund von Gracie, das ist wirklich schön erzählt.

Das Buch vermittelt eine wirkliche  Botschaft, genauso sollte ein Weihnachtsbuch sein, finde ich. Aber es zeigt auch, wie sich die Menschen durch solche Einschnitte im Leben weiterentwickeln können.  Ein Buch mit einer wunderschönen Geschichte und für mich ein gelungenes Weihnachtsbuch.

Kommentare

Das könnte auch interessant sein...

[Information] Ankündigung Adventskalender