Silber - Das erste Buch der Träume - Kerstin Gier *****

Gastrezension: Buchrättin

Verlag: Fischer
Hardcover
Preis: € 18,99 (D)         
ISBN: 978-3-8414-2105-0


Liv Silber  ist 15. Gefühlt hat sie schon auf der ganzen Welt gewohnt,  zumindest hat Liv so das Gefühl. Ihre Mutter ist Literatur Professorin mit 2-fachem Doktortitel. Sie lehrt gern jedes Jahr an einer anderen Uni. Nun wollen sie sich niederlassen. Oxford in England soll es werden. Dass ihre Mutter das allerdings wörtlich meint, wird Liv erst klar, als sie ihren neuen Freund samt seinen 17 jährigen Zwillingen vorstellt. Grayson, ihr potentieller Stiefbruder sieht nicht nur umwerfend aus, sondern scheint sogar ganz nett zu sein-zumindest ist Liv wohl sehr beeindruckt von ihm, denn er begegnet ihr in einem wirklich sehr realistischen Traum. Komisch ist nur, dass die Jungs aus der Schule, mit denen er so abhängt auch dabei sind. Aber wirklich merkwürdig wird es erst, als der eine in der Schule Anmerkungen macht über den Traum, den Liv geträumt hat. Wie kann das sein? Er kennt die Inhalte von Livs Traum? Ein merkwürdiger Zufall? Liv hält sich da an ihr Vorbild „ Sherlock Holmes“ und ermittelt in ihrer eigenen Traumwelt. Was ist das für eine grüne Tür, die in jedem Traum von ihr auftaucht? Und manchmal sind Träume wirklich gruselig….

Erst mal:

Ein traumhaftes Cover- wunderschön, fantasievoll-ein wirkliches Kunstwerk und ein Hingucker in jeden Buchregal.

Die Geschichte wird aus Sicht der 15 jährigen Liv erzählt. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber ich fand es absolut fesselnd auch als Erwachsener zu lesen.  Da kann man schon mal die halbe Nacht mit Lesen zubringen, denn das „ Problem“ war, ab einer gewissen Stelle wird es so spannend, das man einfach wissen muss, was passiert da eigentlich.

Das gefiel mir besonders, die Spannung steigerte sich immer mehr im Buch. Die Idee mit den träumen, den Türen zu den einzelnen Träumen, fand ich sehr schön. Da überlegt man nach dem Licht ausmachen, wie sieht wohl meine Tür aus? Tipp, achtet mal auf die Tür in euren Träumen.

Die Figur Liv fand ich sehr sympathisch. Ihre Neugier und ihr Vorbild „ Sherlock Holmes“, sehr sympathisch. Sie versucht herauszufinden, was es mit diesen „gemeinsamen Träumen „ auf sich hat.

Allerdings findet sie es anfangs spannend und auch lustig. Aber so bleibt es nicht. Da kommen dann doch bald Szenen, in denen dem Leser leichte Gänsehaut überläuft und ein  kalter Luftzug durch das Zimmer weht. Was sind das für Schatten an der Wand?

Was es damit auf sich hat? Ich habe eine Empfehlung:

Absolute Leseempfehlung für dieses traumhaft schöne Buch mit einer unheimlich fesselnden Geschichte und ermittelt mit der Detektivin Liv,  was es mit den Traumtüren auf sich hat.

Süsse Träume....


Weitere Informationen zum Buch erhaltet ihr auf der Verlagsseite!

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