Kreuzdame - Lucas Edel *****


Prequel zur Suspense-Serie: Pochette


Als Sandrine bei Martin auf der Matte steht, ist sie ausgemergelt und vollkommen erschöpft. Ein großer Kampf liegt hinter ihr. Ein Kampf um ihr Leben, ein Kampf um ihre pure Existenz. Der Beginn ihres Lebens als Pochette…

Martin beginnt von den Erinnerungen Sandrines zu erzählen und schildert ihr persönliches Martyrium und die plötzlichen Veränderungen. Zunächst war Sandrine eine erfolgreiche Spionin, ihren Gegnern immer einen Schritt voraus. Mit viel List und Tücke, aber auch durch ihren unverwechselbaren Charme ergatterte sie leicht die benötigten Informationen und konnte ihr Dasein in Luxus genießen. Bis zu dem Tag, als ihre Auftraggeberin, die Baronin, sie zu sich einlud und ihr einen neuen Vertrag unter die Nase hielt. An dem Abend lernte sie nicht nur ihre neuen Aufgaben kennen, sondern auch Daniel, der sich als Martins Bruder vorstellte und Sandrine von seinen Schwierigkeiten und Geldschulden erzählte. Schnell war für Sandrine klar, dass sie Daniel helfen musste, für ihn und für Martin. Doch durch ihre Selbstlosigkeit geriet Sandrine immer weiter in einen Strudel aus Intrigen und Machenschaften und mit einem Mal, wurde sie zur Gejagten und musste flüchten.

Der Auftakt zur Krimi-Reihe um die liebenswürdige und dennoch sehr toughe Sandrine, die mit ihrem Handeln, Denken und Agieren, schnell den Leser in ihren Bann zieht.

Gleich nach den ersten Seiten fällt es schon leicht, sich die Hauptprotagonistin bildlich vorzustellen. Ihr gesamtes Wesen strahlt zunächst Selbstsicherheit und Disziplin aus. Doch im Verlauf der Erzählung beginnt ihre Fassade zu bröckeln und sie erhält eine Menge andere charakterliche Facetten, sie sie in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Mit einem Mal muss Sandrine sich eingestehen, dass nicht alles nach Plan lief und sie sich wieder neu sortieren muss.

Die Erzählweise ist unterhaltsam und spektakulär. Der Handlungsstrang logisch und chronologisch aufgebaut. Trotz ihrer vielen positiven Eigenschaften bleibt Sandrine damit bodenständig und es macht Freude der Ausführung zu folgen. Immer wieder gerät sie in eine spannende und damit gleichzeitig prekäre Situation, die zum mitfiebern animiert.

Fazit: Sandrine ist ein sympathischer Charakter, der dem Leser rasch ans Herz wächst. Eine leichte Lektüre, die sich fantastisch liest und auf knapp 150 Seiten beste Unterhaltung garantiert. Fortsetzung schnellstens erwünscht! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!  

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