Sternensturm - Kim Winter *****


Zum Inhalt:

Iason liebt Mia über alles. Er hat sich für ein gemeinsames Leben auf der Erde entschieden, ein Leben für die Liebe. Und auch Mia kann nur selten ihre Augen von dem schimmernden Außerirdischen lassen, denn Iason ist Loduuner und ursprünglich einzig zu ihrer Sicherheit bei der jungen Irdin. Nach den schrecklichen Vorkommnissen aus vergangener Zeit hoffen beide nun, ein wenig Ruhe zu finden und die Zeit gemeinsam genießen zu können.
Doch bereits kurz nach dem Mia wieder zur Schule geht und Iason seinen Aufenthalt an der Universität angetreten hat, werden Pressemitteilungen von vermissten Jugendlichen laut. Und als wenig später auch Barbara, Mias Freundin, spurlos verschwindet, ahnen die Freunde bereits, dass dies überirdischen Ursprungs sein muss.

Iason ist gutaussehend und sehr clever, durch seine autoritäre Ausstrahlung bekommt er leicht die Rolle des Anführers zugewiesen. Außerdem will er nur bei Mia bleiben und nicht mehr zu seiner Heimat Loduun zurück kehren.
Mia muss noch mit vielen Dingen aus der Vergangenheit fertig werden. Immer wieder hört sie Stimmen und befürchtet, dass dies Nachwirkungen der schrecklichen Erlebnisse sind. Außerdem möchte sie an das alte Freundschaftsband zwischen Lena und ihr anknüpfen, doch das Projekt scheint sich schwieriger zu gestalten, als sie es zunächst befürchtet hat.

Neben den beiden Hauptprotagonisten Iason und Mia spielen auch noch eine ganze Reihe anderer Charaktere interessante Perönlichkeiten. So kommt es zu einem Wiedersehen mit vielen Bekannten aus dem ersten Teil, Frank, Barbara, Bert und Finn. Und ein neues junges Mädchen rückt mit in den Fokus des Lesers, die Loduunerin Tiara, die noch ein wenig undurchsichtig scheint. Als Gegenspieler wird der Anführer der Wächter, Skyto, vorgestellt, der Iason und Mia das Leben sehr schwer machen wird. 


Meine Meinung:

Die Fortsetzung des Romans "Sternenschimmer" von Kim Winter steigt recht seicht in die neue Geschichte ein. Zunächst werden viele Details aus dem ersten Teil erklärt und die Personen und ihre Zugehörigkeit beschrieben. Doch schon kurz darauf erfährt der Leser von den vermissten Jugendlichen und beginnt zu ahnen, in welche Richtung sich die Erzählung verändern wird.

Mit leicht verständlichen Worten schafft es die Autorin den Leser gleich nach wenigen Seiten an die Geschichte zu fesseln. Aus Sicht von Mia schildert sie die Handlung, die sowohl spannend, als auch sehr gefühlvoll, eine andere Welt beschreibt. Das Zusammenleben zwischen dem Loduuner und der Irden wird sehr realistisch beschrieben, ihre Zukunft bleibt jedoch ungewiss.
Mia ist sehr sympathisch, ihre Denkweise und Gefühlswelt sind leicht nachzuvollziehen und während der gesamten Geschichte bangt der Leser um die beiden Verliebten. Seite um Seite fällt es leichter, der neuen Welt zu folgen und die Sorgen und Ängste, der jungen Frau zu verstehen.

Der zweite Teil ist spannend, lebendig und mit viel Gefühl geschildert. Auch wenn der Vorgänger unbekannt sein sollte, fällt es leicht, in die Geschichte hineinzufinden und zu der Protagonistin einen guten Bezug aufzubauen.

Die deutsche Autorin Kim Winter lebt heute mit ihrer Familie im Taunus. Mit dem Buch "Sternenschimmer" ist ihr ein Grundstein gelungen, den sie mit "Sternensturm" perfekt fortgesetzt hat. Mit fast 600 Seiten ist dies keine kurzweilige Lektüre, sondern viel mehr eine Welt für sich, eine Geschichte die entführt und erst nach einer spannenden Reise entlässt. 

Kommentare

  1. Tolle Rezi! Mich hat das Buch auch sehr begeistert :-) LG

    AntwortenLöschen
  2. Schöne Rezi. :)

    Hab auch noch was für dich:

    http://hinkenpinken.blogspot.de/2012/09/oh-wie-schonmein-erster-award.html

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Das könnte auch interessant sein...

[Rezension] Mein Dilemma bist du - Cristina Chiperi

[Info] Merlins Bücherkiste hat Nachwuchs erhalten...