Madonna, ein Blonder - Martin Zöller ****


Zum Inhalt:
Martin Zöller, Auslandskorrespondent, wagt sich in die Stadt der Städte, nach Rom. Als wahrer "Biondo" Blonder fällt er natürlich überall gleich auf und muss sich erst an das Leben in der Hauptstadt Italiens gewöhnen. Leider werden ihm dabei viele Steine in den Weg gelegt, so wird er gleich bei Ankunft von einem Taxifahrer abgezockt, muss einen überhöhten Touristenpreis für seinen Cappuccino bezahlen und wird im Bus ausgeraubt. Keiner nimmt Martin wirklich ernst, denn mit seinen blonden Haaren sind alle der Meinung, ihn übers Ohr hauen zu können. Als sich Martin dann in die schöne Elisa verliebt, bangt er dem ersten Familientreffen entgegen. Wie wird die italienische Familie auf den Deutschen reagieren?
 Der Hauptprotagonist Martin Zöller ist ein sehr mutiger Mann, der leider viel zu häufig mit seiner Naivität auf die Nase fällt und dadurch lernen muss, sich durchzusetzen und selbstsicherer zu werden.  Auf dem Weg zu einem wahren Römer muss er häufig über sich hinauswachsen und sich an den italienischen Lebensstil gewöhnen. Nach und nach wird er immer besser im Umgang mit den Einheimischen und ihren besonderen Eigenheiten.

Meine Meinung:
Die Geschichte liest sich herrlich leicht und schon nach wenigen Seiten wird die unverwechselbare Note des Werks deutlich. Mit vielen italienischen Wortfetzen wird die italienische Atmosphäre verdeutlicht und rundet das Gesamtpaket aus Witz, Charme und einer Prise Liebe ab.
In dem Debütroman des Autors Martin Zöller kann der Leser schnell in das italienische Flair eintauchen und sich auf eine Reise nach Rom einlassen. Mit einer gelungenen Mischung aus Humor und Selbstironie präsentiert er eine sehr witzige und dennoch nachdenkliche Erzählung, die viele Klischees beinhaltet und häufig zum Schmunzeln animiert. 

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