Wir zwei allein von Matthias Nawrat ***

Zum Inhalt:
Das Buch erzählt die Geschichte eines Erzählers, der sich Hals über Kopf in die junge Künstlerin Theres verliebt. Zunächst wirkt sie ein wenig abgeneigt, doch nach und nach entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten, die zunächst ganz verliebt und mit rosaroter Brille gezeigt wird und später dann doch in der Realität mündet. Der Erzähler beschreibt sehr sanft und einfühlsam seine Gedankengänge und Gefühle. Manchmal auch seine Tagträume und Wunschgedanken.

Das Cover des Buches ist ein richtiger Blickfang, mit den zwei gekreuzten Möhren demonstriert es gleich, um welchen Inhalt es sich handelt. Auf etwa 190 Seiten beschreibt der Autor eine sehr realistische Beschreibung einer neuen Beziehung, vom frisch verliebt sein, bis hin zu den kleinen und großen Katastrophen.

Meine Meinung:
Die Geschichte um den Erzähler und Theres hat mir gefallen, wenn sie mich auch nicht ganz überzeugt hat. Das Buch ist sehr verwirrend geschrieben, oft habe ich überlegen müssen, was entspricht seiner Phantasie und was der Wirklichkeit. Trotz der teilweise sehr kurzen Kapitel konnte ich das Buch nicht schnell weg lesen, sondern musste mir mehrere Passagen gleich zwei oder auch dreimal durchlesen und habe dennoch einige Fragen nicht beantwortet bekommen. Mich erinnert das Buch ein wenig an ein Gemälde, bei dem jeder Betrachter etwas anderes erkennen kann.

Ich geben diesem Buch drei von fünf Sternen. Die Idee hat mir gut gefallen, doch die Umsetzung hat mich nicht ganz zufrieden gestellt. 

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