Wir vom Neptunplatz von Patricia Eckermann ***

Zum Inhalt:
Zu Beginn lernt man kurz die 4 Hauptcharaktere kennen. Lale, die eine neue Wohnung sucht und außerdem Besitzerin des Mampf ist. Dann Rudi, die kleine Schwester von Lales Ex-Freund, die aus ihrer WG fliegt. Lucky, der zwar eine Wohnung hat, allerdings keinen Job und Mark, der zwar einen Job und Wohnung hat, sich aber Veränderungen wünscht.
Die Wege der 4 sind immer miteinander verschlungen, zum einen durch das Café Mampf, dann durch die gemeinsame Wohnlage. Durch das Buch begleiten wir die 4 jungen Menschen in vielen verschiedenen Situationen ihres Lebens. Auch werden immer wieder verschiedene politische Themen angesprochen. Allerdings werden diese Geschehnisse nie in den Vordergrund gerückt.

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, die Kapitel sind kurz und bündig und die Hauptprotagonisten sind alle sehr sympathisch und werden trotz kurzer und viel ironischer Worte immer sehr genau beschrieben. Durch die Fotos auf dem ansprechendem Cover kann man sofort die Verbindung zu den Charakteren herstellen.
Einziges Manko, man braucht seine Zeit, bis man sich in die Geschichte und die Erzählweise eingefunden hat. Danach liest sich das Buch in einem Rutsch und ist mit nur knapp 200 Seiten leider sehr schnell zu Ende.
Das Buch spritzt vor Humor, Ironie und kurzweilige Geschichten. Es spricht das jüngere Publikum an und entwickelt sich tatsächlich zu einer kleinen Soap. Jetzt heißt es nur noch zurücklehnen und auf weitere Geschichten um Lale, Mark, Rudi und Lucky zuwarten.
Absolut suchtgefährdend.

Kommentare

Das könnte auch interessant sein...

[Rezension] Unter der Sonne nur wir - Robin Lyall

[Rezension] hier stirbt keiner - Lola Renn