Smaragdjungfer von Mara Laue ****

Zum Inhalt: 
An ihrem ersten Tag zurück auf dem Revier bekommt Paula Rauwolf es gleich mit einem Mord zu tun. Eine junge Hostess wird ermordet aufgefunden und ein Tatverdächtiger wird noch vor Ort festgenommen, Jerome Kastor. Für Paula ist klar, Kastor ist der Mörder. Doch leider hat dieser gute Beziehungen zum Polizeichef und so muss sie ihn, gegen ihren Willen, laufen lassen. Gegen die Anordnungen Ihres Chefs führt Paula die Ermittlungen auf eigene Faust weiter und hat dabei mit sowohl beruflichen als auch privaten Schwierigkeiten zu kämpfen
Paula ist eine sehr trotzige und eigensinnige Person, die sich nichts sagen lässt. Sie vertraut keinem und schützt sich so vor ihren Verlustängsten. Erst durch ihren neuen Kollegen Lukas Rambacher wird Paula ein wenig aus ihrem Schneckenhaus hinaus gelockt.

Meine Meinung:
Mit knapp 260 Seiten ist dieser Roman der Autorin Mara Laue zwar recht kurz, doch dafür sehr intensiv und man liest sich leicht durch die bewegende Geschichte der Hauptprotagonistin. Spannend, aber auch mitfühlend, schildert Mara Laue die Arbeit einer jungen Polizistin, die noch viele Dinge aus der Vergangenheit aufarbeiten muss.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, es ist kurzweilig und dennoch spannend und ereignisreich. Durch recht kurze Abschnitte und wechselnde Szenen konnte ich dem Verlauf der Geschichte wunderbar folgen und den Handlungsstrang einfach und schlüssig nachvollziehen. Ein Buch, das mich zum Rätseln animiert hat und einen richtigen Krimi erzählt. Einzig die vielen vergossenen Tränen zum Schluss haben mich nicht ganz überzeugt, denn dadurch wurde das Buch zum Ende doch ein wenig sehr seicht.
Großer Pluspunkt, das Cover passt zum Buch und ich konnte mir schnell ein Bild von der Libelle „Smaragdjungfer“ machen.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. Jeder, der gerne Krimis liest, wird diesen Roman mögen.

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