Inseln im Wind von Elena Santiago ***

Zum Inhalt:

Die Geschichte spielt in den Jahren 1649 bis 1651. Elisabeth, eine sehr naive junge Frau aus adligen Verhältnissen, verliebt sich in den Piraten Duncan Haynes, der ihr noch vor der Hochzeit mit Robert, dem Sohn des Plantagenbesitzers Harold Dunmore, begegnet. Allerdings lässt sich Elisabeth dennoch auf die Ehe ein und damit auf ein Leben in der Karibik. Auf Barbados muss Elisabeth sich allerdings eingestehen, dass nicht alles so phantastisch ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Versklavung und Intrigen machen sich breit und Elisabeth muss um ihre eigene Freiheit kämpfen. Duncan Haynes, ein Mann der gerne das letzte Wort hat und Frauen sehr offen gegenüber steht, wirkt ein wenig rüpelhaft und ungehobelt, jedoch scheint vielleicht gerade dieses Verhalten Elisabeth anzusprechen.

Meine Meinung:
Das Buch liest sich auf über 530 Seiten sehr leicht und flüssig und man taucht schnell in die Geschichte ein.
Das Cover empfand ich als sehr ansprechend und auch passend, hatte mir vom Inhalt allerdings ein wenig mehr Tiefgang der Gefühlswelt gewünscht. Meiner Meinung nach sind die Charaktere alle sehr oberflächlich und etwas lieblos beschrieben, was ein wenig den Gesamteindruck schwächt. Mir hat das Buch gut gefallen, wenn es auch nichts Außergewöhnliches gewesen ist. Ich konnte es in einem weg lesen, ohne mich dabei anstrengen zu müssen. Jedoch hat mich die Geschichte auch nicht bewegt und ich konnte es ohne Bedenken schließen. Von mir erhält das Werk 3 von 5 Sternen.

Heimliche Liebe, Piraterie und Verrat vor der traumhaften Kulisse der Karibik
Elisabeth Raleigh stimmt einer Ehe mit Robert Dunmore, dem Sohn eines Plantagenbesitzers zu, der sie in ein fernes Land führt, nach Barbados. Von der Insel verzaubert, kann Elisabeth sich jedoch nicht ganz auf ihren Mann einlassen, da sie sich heimlich nach dem Piraten Duncan Haynes sehnt. Und als dann noch ein tödlicher Freiheitskampf entfacht, spitzt sich die Lage auf der traumhaften Insel zu.

Kommentare

Das könnte auch interessant sein...

[Rezension] Unter der Sonne nur wir - Robin Lyall

[Rezension] Einzig - Kathryn Evans