Die Pforten der Ewigkeit von Richard Dübell *****

Zum Inhalt:
Deutschland im 13. Jahrhundert: Zu Beginn der Geschichte verstirbt Kaiser Friedrich II. und Rudolph von Habisburch kann es nicht verwinden, dass der Kaiser Hertwig von Staleberc sein letztes Geheimnis anvertraut hat. Hertwig kann entkommen und Rudolph nimmt die Verfolgung des jungen Mannes auf.
Rogers Bezers befindet sich derweil auf einem Kreuzzug und wird von Vertrauten Rudolphs gefangen genommen, der noch eine Abrechung mit der Familie offen hat. Währenddessen möchte die Zisterzienser Nonne Elsbeth ein Kloster in Winzinsten erbauen.  Sie ahnt nicht, dass dieses Dorf  vom Notar Meffridus regiert wird, der seine eigenen Machenschaften dort betreibt.
Der rote Faden des Buches ist ganz klar der Bau des Klosters, das für Sr. Elsbeth zu einer großen Herzensangelegenheit wird. Mit dem Bau des Klosters beginnt und schließt die Geschichte um die viele Hauptprotagonisten.

Meine Meinung:
Die Beschreibungen sind alle sehr bildlich dargestellt und dadurch wirkt die Erzählung viel lebendiger und realistischer, trotz einer Vielzahl von fiktiven Persönlichkeiten.
Schonungslos ehrlich und brutal, aber zugleich auch sehr feinfühlig schildert Richard Dübell die historischen Ereignisse in Kombination mit einer Fülle von tragischen Geschichten, die mir sehr ans Herz gegangen sind.   
Nach und nach habe ich die einzelnen Charaktere mit ihren positiven, aber auch negativen Eigenschaften kennen gelernt und wurde dadurch langsam in den Bann des Buches gezogen.
Trotz der vielen sehr dramatischen Ereignisse, schafft es der Autor dennoch, ein wenig Situationskomik in die Handlungen einfließen zu lassen, was mir sehr gut gefallen hat.
Ein historisches Werk, das ich bedingungslos weiterempfehlen kann. Von mir erhält es 5 von 5 Sternen. 

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